All I am aiming at.
Targets
Mai 22nd, 2006Dem Schönen, dem Wahren, dem Guten!
September 14th, 2005Was ist schön? Was wahr; was gut? Gut ist, was gut für uns ist. Nicht nur jedem einzelnen, sondern erst recht allen gemeinsam. Etwas schönes ist auch immer wahrer als etwas häßliches. Auch wenn der Volksmund anders spricht, wenn er sagt: „Die Wahrheit ist häßlich.“ Schön ist man nicht für sich, sondern immer für andere. Bin ich schön, dann nur für ein paar oder viele andere. Je mehr desto weniger subjektiv ist meine Schönheit, aber objektiv? Was ist bei 50/50 Schönheit? Und wenn 2/3 mich schön fänden, ich aber nicht?
Jemand Schönem wird eher geglaubt, jemand Schönes ist eher gut! Also schön & gut! Auf der Sonnenseite ist alles einfacher, so scheint es. Schönheit ist vor allem ein Produkt der Jugendlichkeit und der Medien. Bei intersubjektiver, objektiver, Schönheit gibt es doch trotzdem Punkte, warum man bulimisch werden kann oder sich unters Messer legt. Eine Idee, die einen vermutlich nicht mehr loslässt, auch im unvermeidlichen Alter nicht mehr. Diese Idee ist so ideell, dass sie nie erreicht werden kann, es sei denn, man verlässt sich auf die Idee und kehrt ab von ihr. Schön und gut.
Einfach zu verlassen ist sie wohl nicht, die Idee der Schönheit die immer währt. Der Blick in den Spiegel lässt entdecken, worauf wir gebaut sind. Die ideale Figur und Spannkraft lässt nach, der Alterung wird nachgegeben. Doch ist der Jugendkult fest begründet! Wer möchte sich schon Alt sehen und unfähig das zu machen, was einem in seiner Jugend nichts ausmachte?
Schönheit ist objektiv. Und subjektiv. Ganz klar ist ein Eichenblatt schön. Eindeutig auch bei einfachen Formen. Das mathematische Teilungsverhältniss lässt sich hingegen nicht so einfach und schnell auf viele Insekten übertragen.
Ein einfacher Marienkäfer ist schön. Eine Gottesanbeterin schon weniger. Eine Kakerlake schon mal gar nicht. Diese großen Unterschiede auch unter den Kakerlaken sind zu unüberschaubar und komplex und deshalb beängstigend, weil unfassbar und dann ekelhaft.
Ein Marienkäfer hat mal 4 Punkte, mal 6. Süß!
Schönheit besteht aus erwartbarem, symmetrischen und gelernten Mustern.
Nicht nur die Schönen in der Werbung und auf anderen Titelseiten sind „schön“, auch die Schönen unter uns sehen meist aus wie in der Werbung. Modern, geschminkt usw.
Gerade amerikanische Filme über HighSchool und Liebeskomödien haben oft ein häßliches Entlein, die dann aber zur absoluten Uebertraumfrau mutiert, weil sie nur ihre Brille abgenommen und die Haare geöffnet hat. Und natürlich mal geschminkt.
Schönheit ist eben keine Panzerglassbrille, offenes Haar und Schminke. Und da man nur selten mit sich zufrieden ist, reicht es zur Schönheit ein paar Kontaktlinsen, langes Haar und geschickt geschminkt zu sein.
So kann man die hübscheste Frau angeblich unattraktiv machen, aber auf jeden Fall die häßlichste noch attraktiv, da die meisten Attribute der dargestellten Jugendlichkeit erfüllt sind.
Europäischer Standard in der Schönheit sind mittlerweile auch Rasuren und Collagen, Botox und Silikon. Geblieben ist das Schönheitsideal. Im Idealfall rank & schlank – im Notfall rund & gesund. Gerne auffällig, aber nicht so, dass es auffällt.
Männer ziehen wieder nach, wo Männer doch eine gewisse Zeit lang das Ideal einer Gesellschaft verkörperten. Wir” holen wieder auf und rasieren uns auch fast komplett, wenn es auch keine festen Standards gibt. Zumindest gibt es für die Veröffentlichung des Körpers am Strand, oder auf dem Titelblatt auch möglichst glatt zu sein. Weder Falten, noch Haare sollen die Projektionsfläche der ewigen Jugendlichkeit zerstören.
Tatsächlich sterben die guten alten Charaktäre aus und werden durch immer jüngere und glattere Typen ersetzt. Nicht nur im Film – auch in der Musik. Möglicherweise liegt es an der Computertechnik für Visualisierung. Noch ist es zu aufwendig mit Computergrafik Dreck, Schmutz und Alter zu simulieren. Aber bald wird es wohl keinen Unterschied mehr machen und wir können alle wieder älter aussehen, weil die Helden und sympatischeren Anti-Helden ja auch alle Dreck am Stecken haben.
So ist weniger Schön heutzutage wieder wahrer, wenn der Top Popo nicht mit Photoshop bearbeitet wurde. Nach der digitalen Kälte kommt langsam die analoge Wärme wieder rein. Allerding auch digital synthetisiert. Man will ja die Kontroll nicht verlieren über „sich“.
Wobei wir beim Weltmarktführer für Schönheitsprodukte wären – Adobe Inc.
Mit seiner neuen Linie Adobe CS Suite Premium kommen nicht nur die Farben besser zur Geltung, auch die optischen Störungen können effizient vermieden, oder einfach korrigiert werden.
Ein anderer Weltmachtführer ist … George Bush ist es nicht, … die „Schatten-“Minister hinter der Bush-Adminstration. So viel Eifer kann eine Person gar nicht haben. Es gibt viel zu tun, wir arbeiten dran. Amerika ist ein schönes und stolzes Land, doch es läuft sehr viel schief. Eine Freiheit, die es nicht mehr gibt, wird gelebt, ohne Konsequenzen. Die Konsequenz könnte sein, dass es SUVs nicht in der Anzahl gäbe. Das Fleisch teurer wäre als Obst und das es eine offene Demokratie gäbe.
Eine Freiheit zwischen PepsiCo. oder CocaCola zu wählen, zu wählen zwischen Maxi oder XXL. Entscheidungen. Eintscheidungen die schon längst gefällt sind, von Menschen die es gut mit allen meinen, schließlich werden sie auch von jedem in Form von Aktien bezahlt.
Aber um mal etwas lesbares zu schreiben:
Es steckt keine böse Absicht hinter allem. Weder die Verschweigungen, noch die Lügen. Auch der Joghurt muss keine echten Früchte enthalten. Es scheint mir wie ein Spiel, wo jeder mitspielt, mit Regeln, die funktionieren, jeder kommt immer mit einem blauen Auge davon – doch richtige Drahtzieher gibt es keine. Keiner der wirklich verantwortlich wäre. Selbst wenn die Wahrheit jedem klar wäre, wer würde aus seiner Situation heraus alles riskieren um eventuell etwas „besser“ zu machen?
Es ist nicht Bush, es war nicht Hitler, es war nicht Pontius Pilatus und auch nicht das römische Volk. Die Deutschen waren es auch nicht und auch sind es nicht die Amerikaner, die Schuld an dem Irak-Krieg, dem Holocaust oder der Kreuzigung haben.
Wer nicht als „Verlierer“ Krieg steht, kann leicht Schuldige bestimmen. Leider gibt es beim Krieg keine Gewinner. Nur Sieger und Besiegte.
Der Sieger macht es leicht aus: Schuldig sind die ohne Macht. Auch verantwortlich für alles und jeden Missstand.
Der Sieger schreibt auch die Geschichtsbücher. Und ergänzt, andert und kontrolliert. Allein daher ist es die gute Pflicht und das Recht von Amerika weiterhin Geschichte zu machen, sonst könnte die Bilanz fällig werden.
Auf der anderen Seite darf nicht vergessen sein, dass die neuen Besiegten mit grosser WAhrscheinlichkeit die alten Sieger waren. Auch die Azteken und weitere Hochkulturen waren nicht ohne! Wer ohne Sünde ist …
Die neue Qualität ist bei amerikanischen Machtspielen die Manipulation der Meute. Wer sich wehrt wird zum Schutz aller entfernt. So gibt es keinen Schmutz und keinen Trueman. Nur glatte Fassaden und nette Gesten. Die neue Wahrheit ist schön und gut.
Moment! Es ist doch schon längst so … hm.
Die Frage ist letztlich nur – stehe ich drauf, oder stehe ich drüber?
H-Milch oder H-Bomb?
Juli 9th, 2005Wieder mal ein Monolog. Über ent-Scheidungen. Über das Zusammentreffen von Fiktion und Realität, oder eher Vorstellung und Realisierbarkeit.
Zwischen der Idee und der Realisierung steht nicht mehr viel zwischen; im Weg. Die meisten Hürden sind schon überwunden, wenn auch immer mit Verlusten. Nichts wird einem geschenkt, daher vielleicht!
Entscheidungen, Entschlüsse: Wir sehen „Objekte“ nicht mehr von weitem sondern werden eins mit dem Betrachteten Gegenstand. Wir werden ent-schieden, wir werden ent-schlossen. Wir öffnen uns, aber erst nach der Ehe mit dem anderen und fremden.
Wollen wir einen Baum fällen, schwirrt uns der Gedanke im Kopf herum, wie wir am Besten den Baum zu Fall bekommen. Solange wir denken, sind wir entschieden, wir haben keine einzige Lösung, sondern viele. Solange wir ent-schließen, sind wir noch nicht ent-schlossen. Erst mit der Aktion lösen wir das Problem der vielen Lösungen, haben eine Lösung gefunden, eine Entscheidung getroffen. Offen durch die Einheit mit dem vorgestellten Objekt. Durch Gedanken sind wir immer getrennt von unserer Umwelt. Erst wenn wir den Baum nutzen, werden wir eins mit ihm. Ob wir ihn zur Orientierung nutzen, oder zum Tisch herstellen, wir haben nicht nur ein Bild von einem Baum im Kopf, sondern auch einen realen „Begriff“ gemacht. Wir begreifen die Idee vom Baum und verstehen. Der Baum als reine Idee, der ideale Baum also, verschwindet und es tritt der Reale hervor. Mit diesem neuen, imperfekten Bild müssen wir leben.
Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wer auf Details fixiert ist, kann sich nicht der wahren Schau öffnen. Die Gesamtheit bleibt einem Unzugänglich.
Intellektuell lässt sich so Natur niemals fassen, da Natur kein menschliches intellektuelles Konzept ist. Erst die kulturelle Maschinerie ist als menschliches Konzept ist verständlich. Natur kann so nur poetisch & wissenschaftlich usw. versucht gefasst zu werden, doch niemals nur theoretisch.
Auch wenn wir uns als Anti-Natur verstehen, also Natur objektivierbar gemacht haben, den perfekten wissenschaftlichen Standpunkt einnehmen können, müssen wir zugegebenermaßen anerkennen, dass wir sogar als „Aussenstehende“ Beobachter Natur nicht unbeeinflusst sehen können, also nicht nur subjektiv, sondern auch in Wechselwirkung. Vielleicht fühlt die Tomatenstaude sich von einem mehr beobachtet, als von jmd. anderem! So gesehen können wir den Wissenschaftlern nicht trauen, aber sollten wir das? Wollen wir Angela Merkel als Bundeskanzler/-in?
Entscheidungen sind jedoch das, was Leben ausmacht. Jede Amöbe hat die Möglichkeit sich zu entscheiden. Es gibt immer 2 Wege, die man gehen kann, und das trifft auch auf anderes Leben zu. Eigentlich die Definition von Leben - entscheiden zu können.
Wer an einer Gabelung steht, muss sich entscheiden wohin er gehen will. Erst nach der Entscheidung ist der Entscheidende durch den Entschluss wieder entschlossen und somit bei sich.
Die Möglichkeiten sind für eine Amöbe beschränkt, doch haben wir mehr Möglichkeiten zu entscheiden, oder sind es nicht auch immer nur ja und/oder nein Entscheidungen? Auto ja/nein, trinken ja/nein, sekt / selters, dann aber im Konsens: trinken ja, aber was!
Auch beim Schach gibt es nur wenige Entscheidungen. Anzahl der eigenen Figuren mal Anzahl derer Zugmöglichkeiten.
Doch beschränken sich die meisten unserer Entscheidungen in dem entscheidenden Moment auf 1 oder 2.
Und dann käme die Vorbestimmung ins Spiel, dass wir nun doch nicht so entscheiden, wie wir denken, sondern die Entschlüsse schon vorher gefasst wurden, durch kulturelle, familiäre und kommerzielle Einfüsse.
Wir führen ein Leben. Wir führen aus, was in uns steckt. Wir führen ein Leben aus, das zu grossen Teilen vorbestimmt ist. Doch genug davon!
Zurück zur Natur:
Wenn wir früher Entscheidungen zu treffen hatten, hatte das meist nur sehr unmittelbare Auswirkungen. Ein Eichhörnchen fasziniert durch seine Vorrats-Käufe und -Verstecke. Es denkt weiter und mit etwas Instinkt und Glück findet es sein Versteck auch wieder vor, wenn es in der Not ist und es ist noch was drin.
Ein Eichhörnchen „denkt“ weiter, trifft Zukunftsentscheidungen. Wir denken noch weiter, wenn auch nur sehr egoistisch. Es sind mittlerweile viele Maschinen unter uns, die menschliche Aufgaben erledigen. Von der Idee der weißen Wäsche und der weißen Wäsche an sich steht nur noch der Wäschekorb, das Sortieren, das Waschmittel und ein paar Knöpfe und der Kondenstrockner mit weiteren Schaltern.
Die Arbeit, der beschwerliche Weg, ist reduziert worden. Auch Obst und Milch kommen aus dem Supermarkt. Wer pflückt und melkt noch selbst? Niemand mehr, denn auch die Bauern lassen melken und pflücken. Die Arbeit ist die des Controllers, des Wirtschafters hinter dem Steuerpult.
So wie ich gerade Musik höre, merke ich auch den hohen Elektro-Anteil der deutschen Pop-Musik. Das sind ja auch „nur“ Knöpfe und Regler. Die Programmierung hinter jeder großen CD nimmt einen immer größeren Anteil und auch die Musiker sind von Handwerkern und Künstlern zu Programmier-Künstlern geworden. Vieles wird auch einfach nur re-Mixed. Also 100% Konserve mit der Maschine geändert und wieder sauber konserviert.
Auch brauche ich zum korrigieren kein Tipp-Ex mehr. Nur noch eine Taste. Rückstandsfrei.
Zigaretten kommen aus Automaten auf das Fließband des Supermarktes oder Hypermarktes, wenn in Frankreich. Flaschen werden auch Automat-isch, also durch einen Automaten zurückgenommen. In Holland erfolgt auch die Frittenbude über Automaten, in Japan werden Sushi am Fließband gegessen – ganz traditionell.
In der neuen S-Klasse stehen, oder eher sitzen dem Fahrer nun so viele Assistenten zur Verfügung, dass man sich fragen könnte, was der Mensch noch macht außer in spontanen Situationen einzugreifen in den „Assisted Mode“. Tempomat, Climatronic, Automatik, ESP, usw.
Der Blinker blinkt schon selbsttätig bei Lenkradeinschlag. Die Lampen neigen sich mit, oder eher „gieren“. Mehrere Radars überprüfen die Umgebung nach Hindernissen, Infrarot-Kameras bereiten ein Bild auf, das im Sichtfeld Lebewesen hervorgehoben darstellt.
Es werden heute nur noch wichtige Zukunfts-Entscheidungen verlangt, wie Versicherungswahl, Autowahl, Politikerwahl, usw. – alles auch über Internetformulare, oder Touchscreen. Den Rest erledigt die Maschine.
Wo ist das Wert-Papier, wo der direkte Kontakt zum Minister? Indirekter geht es kaum, als elektronisch, oder ist die elektronische Kommunikation bald die direkteste, die wahrste? Gibt es keinen Gerichtsschreiber, -zeichner mehr, weil die Zeit vor ist.
Werbung könnte auch so sein: Kaufen sie den Knopf, der für viele die Welt verändert hat (der die Hiroshima-Bombe ausgeklinkt hat). Möge die Macht (Amerika?, Gott?) mit Ihnen sein! Die Todespiloten waren sich lange nicht im klaren, was sie da machen und das es doch kein Spiel ist. Bei der Detonation haben Sie fassungslos mit angesehen, was sie bewirkt haben. Und sich später Ihre Leben genommen. Mit einem Knopfdruck wird nichts folgenreiches verbunden.
Es könnte Milch aus einem Kaffeeautomaten sein, oder auch eine Bombe abgeworfen werden. Die letzte Entscheidung hat der, der den Knopf drückt, und bestimmt war es ein einfacher Knopf, wie er auch noch in vielen anderen Bereichen eigesetzt wird.
Es ist schon verrückt, da Knöpfe keine Natur nachahmen; es gibt nicht einen Original-Knopf aus der Savanne, mit dem man früher etwas bestimmtes gemacht hat. Knöpfe haben Hemden zusammengehalten.
Deshalb sind sie wohl auch so universell - es gibt keine Analogie zur Natur, zu irgendeinem Ursprung. Knöpfe waren schon immer programmierbar. So gesehen gibt es keinen Unterschied zum Touchscreen, keinen Vorteil, noch das Druckgefühl zu haben. Ausser evtl. das man einen Touch-Screen eher aus Versehen fehlbedienen kann. Brauchen wir Knöpfe mit Funktionen an einer bestimmten Stelle, oder reicht nicht auch ein Tastenfeld mit sich ständig wechselnden Funktionen. Tastenbelegungen, wo hinter jeder Taste mehrere Funktionen beherbergt sind. Wie auch bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen, wo Kombinationen aus Geräuschen und wechselnden Tastenbeleuchtungen ins Gedächnis gerufen werden sollen. Die Sequenzen werden immer länger. Memory mit ständig wechselnden Motiven. Werden so unsere Computer-Kinder zu zukünftigen Programmierern porgrammiert?
Doch was vermittelt diese Schnittstelle zwischen Vorstellung und Realisierung? Im Internet wird oft auf Buttons mehrfach geklickt, wenn nichts zu passieren scheint. Die Programmierung, die dadurch durcheinander gerät ist geschützt durch „Bitte nur 1x klicken“ oder „only click once“. Aber ich kenne keinen, der das liest. Ausser dem der es kennt, nimmt es keiner wahr.
An Kreditkartenabrechnungen ist sehr gut zu erkennen, das den meisten die abstrakte, verdeckte Art der Knopfbestimmten Lebensführung nicht gut bekommt. Dann sind wir wohl doch noch nicht bereit für Internetkäufe per Kreditkarte.
Ein Schüler von mir staunte nicht schlecht, als er sein geliebtes Spiel für den Mac per Software-Download bekam und nur 2 Euro per Kreditkarte zahlen musste.
Da erscheine ich ihm wie ein Halb-Gott, wenn er es nicht in fünf Jahren schafft an das Spiel zu kommen, was ich in 5 Minuten auf mehreren Rechnern habe und ein paar Minuten später zusätzlich auf CD.
Das ist die Angst und Faszination, die von Knöpfen und Programmierern ausgeht, wir programmieren jetzt schon nicht nur unsere Welt, sondern auch die der ins Altenheim geschickten, und unserer Kinder. Die Matrix ist real, weil wir die Realität virtualisieren und Dinge machen lassen können, die vorher mächtige Maschinen gemacht haben und selbst die mächtigsten Maschinen zu unseren Zwecken programmieren können.
Das Problem im Internet, also auch des PCs, alle Knöpfe sehen gleich aus! Schlimmer noch als im Cockpit einer Linienflugmaschine. Es gibt Links, links und links. Doch einmal blau und unterstrichener Text, einmal als Button, wieder mal als Grafik, oder auch als Bild. Es gibt zwar einen gemeinsamen Sinn, doch keine Einheitliche Richtlinie, wie so was aufgebaut sein sollte. Navigation, Inhalt, Links sind überall und alles kann passieren, wenn man draufklickt.
Man kann es gut bei Handys sehen, die Menüstruktur ändert sich so oft, auch bei nur einem Hersteller, das man sicher sein kann, das noch viel passiert, bis sich ein richtig durchdachtes System, das sich Benutzerführung nennen darf, wieder als Menü eingesetzt wird.
Enscheidungen werden also über Knöpfe gemacht, ausgeführt dann von Maschinen. Daher sollte es auch wichtig sein, das Knöpfe eine Priorität verpasst bekommen, besonders im Internet, wenn es überhaupt etwas ändern sollte, da auch bei Kampfbomberpiloten der besonderste Knopf, nur ein Knopf ist von vielen, und es doch an der Bombe liegt, was am Ende passiert.
Eigentlich schade, dass so viel verloren geht bei den ganzen Knöpfen. Die ganze Erfahrungen die uns vorenthalten werden, weil wir keine Gefühle mehr haben können bei Knopf-Entscheidungen. Eine Bauchentscheidung kann eigentlich nicht über Knöpfe passieren. Oder eher umgekehrt, das der Mensch nur noch aus dem Bauch entscheidet, weil Knöpfe die rationellen Entscheidung abnehmen?
Vielleicht erledigt aber die Werbung uns und den Rest, der nicht aus dem Bauch kommen kann – Bedürfnisse zu wecken. Werbung ersetzt also Erfahrung und Gefühle. Es muss so sein, da man z.B. Schuhe, sollten es teure Sportschuhe sein, nicht wegen irgendwelcher materiellen Qualitäten kauft, sondern wegen der Beworbenen. Was auch immer das ist, es ist bestimmt nicht die Qualität der Sohle, die menschenfreundliche Herstellung und die umweltfreundliche Materialwahl.
So macht Werbung Bauch-Schmerzen, wenn man an Schuhläden vorbeikommt, ein paar Schuhe ansieht, und sich dagegen entscheidet.
Mindestens ein paar ähnliche Schuhe werden es werden, die Stimmung für Produkte der Art, sagen wir Sneaker, wird sensibilisiert, das Produkt wird in allen Situationen gezeigt, Salon-fähig gemacht.
Es fällt dann leichter sich dafür zu entscheiden, da man Sneaker nun überall sieht. In Sneaker Werbung zuerst, dann auch in hipper T-Com Werbung - indirekt, dann auch in Soaps, dann auch in Clubs und schließlich am eigenen Fuß, ganz direkt.
Oder andersrum, wenn sich einer als Trend-Setter versteht. Interessant, das sich Mode-Designer selten so kleiden, wie die Modewelt suggeriert.
Es täte auch ein Bikini, der ein paar Jahre alt ist, aber nicht, wenn die Werbung andere Modelle zeigt. Zum Glück sieht man leicht die Differenz von Werbung und Realität im Freibad. Bikinis in allen Größen und vor allem aller Jahrgänge.
Schuhe müssen da spezieller sein da man sich ansonsten optisch nicht so sehr unterscheiden kann, Blue-Jeans, T-Shirt mit Aufdruck, alle Menschen tragen trist im Winter, schwarze Kleidung, jeah! aber Schuhe die auch im Gegenlicht noch leuchten. Je weniger sie auf die Straße passen, desto modischer, moderner. Aqua-Shoes zur Zeit.
Entscheidungen führen zusammen, das Produkt und uns, werden getroffen schon vor uns, von unserer omnipräsenten Werbung, auch danach von Knöpfen, Tasten.
Um in unserer Welt bestehen zu können brauchen wir Entscheidungshilfen, Entschlusshilfen. Ampeln, Würfeln, Religion, Werbung. Wer weiß schon noch was gut für einen ist, wenn man Omas Rezepte gegen Schmerzen und Unwohlsein schon nicht mehr kennt und statt dessen einem Meer an Arzneimittelkonzernen & Ärzten glauben muss.
Wir brauchen Werbung, wir brauchen Knöpfe, auch vielleicht noch einen spirituellen Gott. Oder sollen wir wieder wie die Steinzeitmenschen leben?
Meine erste Geschichte
Dezember 14th, 2004Es war einmal …
Öl - Hybrid = Elektro
Dezember 14th, 2004Visionäre von Volvo (Ford-Plattform) entwickeln ein Konzept. Wow. Einzelheiten der „Neuheit“: 3-Sitzer, Reiner Elekroantrieb mit einer Reichweite von ca. 300 Kilometern, 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 135 Spitze. Türen öffnen nach oben, vorne Zwei plus hinten Einsitzer. Sensortasten, die schon bei einem halben Zentimeter Annäherung auslösen. Ohne Haptik.
Doch was ist, wenn die Fahrt mal 340 km lang wäre? Wie lange braucht man zum laden? 3 Personen mit Gepäck? Naja, alles sehr halbherzig. Also höchstens ein besserer Smart. Zur Zeit lohnen sich größere Elektroautos wohl nicht, da die Akkus irgendwann so viel Platz und Gewicht einnehmen, das die Reichweite drunter leidet. Mit dem gleichen Gewicht könnte man auch einen kleinen Benziner einbauen … -> Prius only.
Ich wünschte andere Hersteller würden Ihre anstaubenden Konzepte auch mal realisieren. Also massenproduzieren.
Interfacials
November 8th, 2004Da treten die austauschbaren und Gesichtslosen Computer zurück um auf das innere zu verweisen und dann das. Das Bedienkonzept. Maus, ein Taste, sechs Tasten. 3D-Scrollrad? Machen einen 6 Tasten irgendwie doppelt so schnell? Vielleicht ja 12 oder … wer weiß das schon. Eine scheint Anfängern und den meisten Mac-Usern ja seit Jahrzehnten zu reichen.
Ein typisches PC-Phänomen. Basteln, basteln, basteln. Sobald eine Maus mit noch nehr Knöppen rauskommt, wird die auch gekauft. Doch ich persönlich habe nie die mittlere Maustaste meiner Logitech Pilot-Maus benutzt. Einen Treiber installieren, nur damit ich unter Win3.1 und 95 einen Doppelklick spare?
Dann kam der Trackball der noch besser, schneller, höher weiter zeigte. Und zwar auf eine Maus. Dieser Trackball war die Hölle. Logitech Trackman Marble FX. Mit 4 nicht mit einer Hand zu erreichenden Tasten, die Hand verharrte und verstrarrte und verkrampfte und weg damit! Wenn es um Maus-Präzision geht, Pixelschieben oder 3D-Koordinaten halbwegs ausrichten, sind Trackbälle der halbe Weg in die Hölle. Ein Steiniger.
Dann der Microsoft XY Trackball Explorer Optical IntelliIrgendwas mit ersehntem (Sehne?) Scrollrädchen und kratzenden Metall führungsrädchen und Schrott-Druckpunkt. Ich mußte ihn benutzen, weil das Geld einfach zu Schade war nach so kurzer Zeit … hab ich mir den letzten Trackball angetan. Logitech Marble Mouse. Billige 2 Tasten. Unpräzise, Kugel zu klein. Weg damit.
Her mit dem Cube und der Ein-Tasten-Maus. Meine Lieblingsmaus, als ich erstmal die “Ctrl”-Taste entdeckt hatte. Scrollen geht immer mit Bild hoch/runter. Super! Weniger Maus, mehr Tastatur!
Und da kommt dann auch die Benutzeroberfläche ins Spiel, nicht meine Haut, sondern das OS: Betriebssystem.
Es ist zum heulen. Da ist Software so einfach zu ändern, und trotzdem so unterschiedlich. Aber auf alle Fälle eins: Unintuitiv.
Zuletzt: Suche nach einem Loop-Sequenzer. So sieht schlechte Software aus. Jede anders, zum Teil als hätte man ein Bild von einem Rack gemacht und dann Buttons drüberporgrammiert. Man muss die Einschränkungen der Geräte aus den 70ern nicht auf den Bildschirm übertragen und dann versuchen mit Trackball oder Maus bedienbar zu machen. Andere sind schon auf Bildschirm optimiert, aber nicht auf Benutzer vorgesehen.
Bei einer Demovorführung ist einem schwindelig geworden, wie oft da zwischen Bildschirmen hin und hergeschaltet wurde. Unglaublich!
Aber schlechte Software gibt es viel, besonders Windows-Shareware. Oder Arzt-Software. Nein es gibt auch gutes und in Zukunft auch besseres. Gut: Loop-Sequenzer, Multitrackrecorder, usw. In einem und man sieht es ihm nicht an: GarageBand. Die Windowswelt lechtzt nach dieser Software. Als gäbe es keinen Guten Windows-Pendants
OS der Zukunft? Wizard of OS! Es wird wohl viele Widgets und Wizards geben, Tasks. aber weniger Applikationen. Applikationen beruhen eh immer auf den gleichen Framework, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Entwickler gezwungen sind nur noch die Funktionen in das OS zu implementieren. Der Browser und der Dateimanager sehen gleich aus, andere Software folgt!
Und dann sieht es wohl so aus wie in StarTrek: LCARS. Es wäre zu hoffen, dieses Interface bietet alles! Jetzt erstmal genug für heute.
The Un-touch-ables
November 8th, 2004Da ist er. Er ist da. Auf meinem Schreibtisch. Die Essenz des Computers. Nicht? Doch! Rein intuitiv der beste PC ewwa! Aber wieso?
So viel Designversuche die eigentlich nur Lämpchen, Knöpfchen, Löchlein addieren und nicht weglassen. Manchmal wir auch etwas weggelassen. Einfach das PC-Gehäuse weglassen. Damit man rein-sehen kann. Aber auch zwischen diesen Extremen gibt es den goldenen Pfad. Etwas weglassen, ohne etwas wegzulassen, etwas verbergen, na … ? – Ohne etwas zu verbergen!
Der iMac G5 ist so etwas. Der erste iMac hat bis heute schlechtes Design nach sich gezogen, weil auf einmal alles Transparent, translucent sein musste. Gerade bei IKEA, Im Computerbereich, na Plastik im Allgemeinen. Schreibtischlampen, Taschenlampen, externe Gehäuse, Gehäuse.
Das, was eigentlich die ganze hässliche Maschine, mit Ihren Kabeln und Chips, Wandlern und Röhren, Platinen und Kühlkörpern versteckt, nach außen hin ein gutes Bild abgibt – es ist nun unwichtig geworden, was es den meisten Herstellern schon immer war, es zeigt einfach nach innen. Als sei es dort besser. Schön für den technophilen Voyeur sich ohne Mühe an der Innerei ergötzen zu können, der Funktion diente es nicht.
Oder doch? Warum macht man sowas?
Den Plagiatoren braucht man nicht zu fragen, es ist einfach dagewesen, man machte es nach. Das Original, welches so oft kopiert wurde, wieso hat dieses Design so viel Nachahmer gefunden, so fasziniert?
Der Mensch in seiner Symbiose mit den kleinen und großen Maschinen möchte sich nicht beherrscht sehen durch seine Helfer, sondern seine Helfer überwachen können, wenn auch unverstanden. Wen interessiert noch die Wirkweise eines Gerätes wenn es schon reicht die Bedienung zu verstehen. Der Dosenöffner. Naja.
Die Geräte sind allerdings so präsent, das sich doch bei vielen Menschen ein Unbehangen breit macht, aufgrund der Dominanz der Geräte. Helfer - Dominanz, wie das denn? Es sind mittlerweile fast alle Geräte durch elektrische ersetzt worden, überall wird etwas gemacht, man macht selbst nichts mehr. Wer “wäscht” den die Wäsche? Wer “spült” denn das Geschirr? Bei der Waschmaschine sagt man ja noch: “Ich habe heute gewaschen” - bei der Spülmaschine eher nicht. Sinneswandel.
Bald wird man auch da sagen “Ich habe gespült”, also Teller ein und ausgeräumt.
Ein Messer hatte früher eine durchgängige Klinge, die Holzbacken wurden mit Messingnieten einfach seitlich aufgestanzt. Man konnte, wenn man so will, in das Messer reinschauen. Wie es gehalten wird, funktioniert und wozu ist aus der Form abzuleiten.
Ein alter Dosenöffner auch. Ob mit oder ohne Verstand, man brauchte Gewalt um ihn zur Funktion zu überreden. Ein neuerer Dosenöffner ist auch ohne Gewalt, ja gerade ohne, am besten zu benutzen.
Die neueste Generation kann Deckel abtrennen, Schnittkanten säubern, und einen Wiederverschließdeckel drehen, ohne auch nur Gewalt anzudrohen. Das gibt es auch elektrisch, einfach durch Tastendruck.
Und da kommt dann der Sinn des transparenten Gehäuses ins Spiel. Alles funktioniert gleich, nur mit unterschiedlichen Objekten. Tastendruck, Licht geht an, Tastendruck Auto springt an, Tastendruck Mikrowelle dreht sich und gart den zu trocknenden Hamster. Oder andere Kleintiere.
Es ist einfach nicht mehr “klar” was wozu führt. Wer ein Taste drückt kann eine Tür geöffnet bekommen, ein Telefonat annehmen, oder eine Bombe zünden. Alles hat sich entfernt - vom Ursprung der Funktion, es besteht kein Bezug mehr zu dem Gerät das bedient wird.
Dieses neue Interface will gründlich gelernt sein. Wenn jede Taste gleich ist am Telefon ist es schwer sich im dunkeln ohne Farbe und tastenbeleuchtung, sich im halbschlaf damit zurecht zu finden. Hörer abnehmen, Hörer aufknallen, wo gibt es das denn noch? Ein klingeln, was einen an Telefon und nicht an Wecker, Alarm, oder Mozart erinnert.
Wenn mein telefon klingelt merke ich es oft gar nicht mehr. Dafür denke ich dann bei anderen Telefon, das es auch meins gewesen sein könnte. Das SonyEricsson einen Rrrring, Rrrring-Klingelton im Handy hat, zeigt, wie nötig wir es hatten, das nicht auch noch die Geräusche, wenn schon die Tasten, uns im stich lassen.
Dieser Klingelton ist akustische “Transparenz”, wenn ich ihn höre, weiß ich was los ist. Mein Telefon klingelt wegen eines Anrufs. Nicht einer SMS, Weckruf, Notiz, Terminerinnerung …
Genau deshalb ist der erste iMac transparent gewesen. Um es den Leuten zu zeigen. Auch wenn der Computer so einfach ist, bei einem AllinOne-Gerät sieht man sogar die Einfachheit – da ist es besonders wichtig zu zeigen, was drin steckt. Ein ganzer Computer. Nicht das der Benutzer dadurch die Funktion des Comuters versteht, es handelt sich ja nicht direkt um das Interface, doch der Benutzer ist erleichtert. Erleichert zu wissen, was da tickt, das eben nur ein normaler Computer da drin ist. Bei dem grauen Blechkasten unter dem Schreibtisch wollte man es gar nicht wissen. Man wusste es schon, das dort nichts besonderes drin sein kann. Man hat ihn ja schleißlich auch nach seinen technischen Daten gekauft.
Der iMac-Käufer weiß davon nichts, bis er durch das Gehäuse sieht. Oder ihn bei ebay loswerden will.
Warum ist dieser iMac, eigentlich ja der Modder-PC gerade bei Frauen beliebt, geliebt, ja geradezu als Frauencomputer verschrien?
Ich kenne keine Frau, die sich von ihrem iMac gerne trennt. Selbst das kaputte Ding in der Ecke soll bleiben. In einen PC würde man dagegen des öfteren Gerne mal reinschlagen, einfach präventiv. Aber es macht nichts besser, wie die Internetfilmchen beweisen.
Es ist doch die äußere Form, weich, rund, warm – sowie die Farben violett, rot, … also grape, tangerine, strawberry um im Wording zu bleiben. Dieser Mac ist freundlich wie ein Nissan Micra ![]()
Ein Frauenversteher im Plastikgehäuse. Er nimmt Berührungsängste. Stellt die Technik sicher verschlossen dar. Das das Gerät ein Computer ist, ist fast schon in den Hintergrund getreten. Seit wann lieben Frauen Computer? – Seit dem iMac auf jeden Fall.
Es ist eben kein Modding-Gehäuse, es ist Transparenz nicht um Bloßzustellen, sondern um aufzuklären, um zu beruhigen. Es sind keine Neonröhren drin und auch besonders keine blinkenden Dioden ala Data-Hirn. Auch kommt außer von der Festplatte kein Geräusch aus dem Gerät und man kann in Ruhezustand gehen und wieder aufwachen ohne ein Gefühl zu haben die Stabilität des Systems gesenkt zu haben.
Transparenz nicht zum Selbstzweck wie bei Ikea, wo man nicht durchsehen kann. Transparenz als Aufklärung(-sversuch), der Mensch bekommt Zugang zur Maschine, gerade auf dem Schreibtisch, in Augenhöhe.
Es geht eben nicht mehr direkt. Die Funktion erschließt sich nicht durch das Ansehen des Gerätes. Die Maus will gelernt sein, der Doppelklick, das Symbol und das Programm.
Der erste iMac ist ein Abschiedsdesign von den alten Ansichten, wie ein Computer auszusehen hat, ein Übergangsdesign, wie ein Computer aussehen wird. Man könnte sagen, der Computer ist tot, lang lebe der Computer.
Das Telefon, der Milchschäumer, die elektr. Pfeffermühle, alles ist ein Abschied vom unmittelbaren Design. Die Funktion bestimmt die Form, aber da wo die Funktion virtuell ist, ist auch keine folgende Form.
Die Handytasten können überall angebracht sein, Nokia beweist es. Oder es braucht keine Tasten, der Touchscreen beweist das. Die Funktion ist doch nur noch ein Menüunterpunkt. Was also machen? Den Hörer virtuell auf die Gabel knallen, wenn man sauer ist, oder einfach am Handy die Taste drücken, leicht und klanglos wie immer.
Wie baut man da seinen Wut ab?
Man kann für die virtuellen Funktionen der meisten elektrischen Geräte kein Design mehr schaffen. Der iMac war der Abschied vom äußeren Design. Jetzt kann das äußere Design nur noch dem inneren Design Platz machen. Die Technik dahinter zieht sich zurück, weil man die Funktionen der Technik sowieso nicht mehr differenzieren kann. Röhrenverstärker adé, es komme die Single-Chip-Multikanal-Variante mit elektr. Trafo. Im Handtaschendesign ala Mini iPod.
Das Bedeutung des inneren Design ist unweigerlich auf dem Vormarsch. Äußeres ist nur noch Mode, Ergonomie findet sich nur selten, Verkauft sich schlecht. Produkte werden mehr und mehr über die inneren Werte definiert werden.
Das Innere, das ist Interfacedesign, das ist die nächste Generation vom iPod. Der zeigt es uns. Jetzt sogar schon durch Klagen. Da ist der iPod, da ist der iPaq. Und der iPaq mit der riesigen Touchscreenfläche hat einfach eine iPod-Oberfläche emuliert mittels Shareware. Scrollrad, Display. Eigengtlich ist diesmal das Plagiat das bessere Original. Nur noch nicht ausgereift gewesen. Es kann ja der nächste iPod sein, oder hätte können, wenn Apple nicht da seinen Untergang gerochen hätte.
Das Gerät, welches per Software alles emulieren kann, und Hardwareseitig alles unterstützt. WLAN, 3G, Video, Audio, Mic, Touchscreen, Stereosound, IR, BT, usw. … Im Endeffekt reichen nach außen hin ein Mic als Spracheingabe, ein Touchscreen als taktile Eingabe, und mehr braucht man nicht. Nicht war Commander Picard? Schnittstellen? – Eine Highspeed-Wireless-Geschichte. Fertig. Ein Chip, der alle Daten verarbeiten kann , oder mehrere Spezialisten.
Der iPod ist doch nur eine Festplatte mit nem besseren Interface. Eigentlich schlechter, denn in iTunes kann ich unter meinen 10000 MP3s wenigstens per Stichwort suchen und sortieren. Im iPod muß ich mich immer durchwälzen. Von Abba bis ZZ-Top. Bloß nichts suchen …
Der virtuelle iPod bietet dann einfach ein Tastenfeld, wo ich schnell die Buchstaben eintippe und voilá, es ist angerichtet. Wer denkt, das sei nur eine Nische, oder schlechtes Interface Design, der sei auf den iPod verwiesen, und sehe sich dessen Entwicklung an. Was stellt man fest. Die langsame Innovation von Apple führt dazu, naja einmal, das sich die Leute so ein Bedienkonzept wünschen und als “State of the Art” ansehen und andermal, das sie sich weiter von der Funktion verabschieden.
Walkman: Kassette, mit Bleistift zu spulen, normale Batterien tun es, alles austauschbar, bei billigen oder älteren Modellen drückt man mit Play noch selbst den Tonkopf an das Band und die Taste rastet ein und man merkt, wie der Motor startet. Wer Freund des Erlebnisses ist: Bitte, rettet den Walkman, und die Schallplatte. Ernsthaft!
Aber in der ge-hype-ten Jetzt-Zeit ist das etwas anders. Der iPod ist in der ersten Generation mit so Tasten ausgestattet gewesen, in der Mitte auch mit Druckknopf, mit mechanischem Scrollrad. Das Wort “mechanisch” hat Apple selbst benutzt, bei der einführung der 3. Generation des iPod. (Der zweite war ein Facelift) Da hatte nämlich ein Scrollpad, kein haptisches Erlebnis mehr, einfach eine Vertiefung im Plastikgehäuse. Der Druckknopf ist ein Touch-Knopf geworden und die Tasten sind sind weggewandert. Wenn ich das Tastendrücken-Klicken im Menü ausgeschaltet habe, habe ich effektiv kein Feedback mehr, ob und welche Taste ich gerade gedrückt habe. Na super! Ein Gerät das volle Aufmerksamkeit braucht, weil ich mit allen Sinnen dabei bleiben muß. Sonst in Gefahr laufe durch volle Lautstärke überrascht zu werden, anstatt ein Lied weitergeklickt zu haben. Man merkt ja nicht mehr welcher Tasten druck reicht, um einen langen Klick, oder zwei kleine gemacht zu haben. Da macht dann das Gerät eine feinere Unterscheidung als meine Finger – beim Joggen, beim Autofahren oder auch einfach nur in der Jacke fummeln, weil ich den iPod in der Bahn nicht so gerne für jeden Klick raushole.
Also auch Abschied von der unmittelbaren Funktion, der Funktion ohne Mittler, der direkten Übertragung des Gedankens in eine Aktion, die durch sofortiges, verlässliches Feedback in jeder Weise, uns dazu bringt uns auf das Gerät zu verlassen. Also, es dem Gerät zu über-lassen, das es das, was es kann schon richtig macht. Zu wissen nicht überrascht zu werden, sich nicht zu wundern, weil durch leichtes berühren schon klar wird: aha, Pause!
Her mit der neuen Generation von Geräten die die volle Aufmerksamkeit brauchen, die neuen Babys, auf die man sich nicht ohne Weiteres (zutun) verlassen kann. Also nix mit verlassen und wiederkommen und sehen, alles wie gewünscht. Dahin ist es noch ein weiter Weg. In den 8oern hatten wir Geräte, allen voran Autoradios und Monitore, die mit Knöpfen übersät waren. Jeder Knopf sah gleich aus, hatte aber eine Funktion die unleserlich druntergeschrieben war. Habe ich Fernbedienungen erwähnt?
Man könnte meinen, wahrscheinlich ist es auch so gewesen, es wäre nicht anders möglich gewesen, wir sollen doch froh sein überhaupt so etwas wie eine Fernbedienung zu haben. Wenn man sie benutzten will braucht man nur noch eine Taschenlampe zum erleuchten.
Nein, es wird wohl die zu Grunde liegende Technik sein, die nichts menschlicheres ermöglicht hat. Oder Produktionskosten …
Heute sind Fernbedienungen, wenn man den Glück hat und zu dem Supergerät X auch eine Superfernbedienung Y gehört, perfekt. Oder was heißt perfekt, aber immerhin intuitiv und erlernbar innerhalb der Gerätelebensdauer.
Die Fernbedienung der Zukunft (Welcome into the world of tomorrowwww!) ist, natürlich, ein Touch-sensitive-display. Zum Glück leuchtet es, sonst wäre es die Hölle.
Also werden in absehbarer Zeit, Philips rühmt sich jetzt schon, Handys und alle möglichen Geräte, Autokonsolen voran, Touchscreens bekommen. Wie sinnvoll diese implementiert werden, steht auf einer anderen Seite (www.?.de) und braucht viele schlechte Versuche, um überwunden zu werden.
Im Endeffekt müssen Touch-fields, feedback geben. Akustisch, aber auch nicht akustisch. Nicht jede Digicam muß “klick & klack” machen, während die Profi-SLRs gerade soweit sind keine Geräusche mehr zu machen. Das Interface bestehe nicht nur aus Akustik-Surrogaten. Es wäre ja schlimm wenn die fehlende Intuivität durch akustische Fehlermeldungen immer wieder quittiert werden müsste.
Optische Signale, o.k. – Doch ich proklamiere ein haptisches Feedback. ForceFeedback, wenn man so will, die LogitechMaus mit der schlechten Treiberumsetzung hat es gezeigt. – Es geht anders. Verschiedene Prests/Voreinstellungen bieten einem verschiedene Feedbäck-Härtegrade. Ich denke die Bildschirmkontrastwerte der Inputfenster wurde genommen, so dass beim bewegen der Maus über ein Löschen-Feld eine starke Vibration auftrat, beim überfahren eines Erotik-Bildchens ein leichtes Schnurren. Oder so.
Dieses Feddback muß in alle Touch-Fields, ob Display, oder nicht, eingebaut werden. Ein Polyvibations-Handy könnte der Anfang sein. Nicht der Stupide Vibrator der wie steinzeitlich mein Handy vom Tisch rutschen lässt. Ein Touchscreen mit Benutzerprofil, das so einstellbar ist, das bei lautlos nur optische und haptische Signale ausgesendet werden. Wenn auch in der kennenlernphase wahrscheinlich keineswegs angenehm zu erfahren, so ist es doch eine Bereicherung.
Ein leichtes “einfaden” bei einer eingehenden Nachricht, ein “ausfaden” bei einer Verschickten. Beim beenden eines Anrufs vibriert es kräftig, beim annehem kurz und leicht. Beim durchblättern des Menüs, am Ende leicht, usw. Es wird schon ein paar Funktionen geben, die damit wieder im haptischen Sinn, erfahrbar werden.
Solange warte ich wohl noch, denn: Die Firmen, da oben, werde das erst implementieren, wenn es das schon irgendwo gibt, dann irgendein billghersteller, nehmen wir mal Sendo für Handys, dann allen Vorführt, wie toll es benutztbar geworden ist, und dann hat es jeder.
Denn ob bei Handy oder Mittelkonsole. Wie, welche Funktionen, an welcher Stelle sein sollten kann keiner sagen, von Moment zu Moment ist alles unterschiedlich wichtig, doch wo es sein könnte wird immer wieder ausprobiert. Klar gibt es einen Common-Sense. Doch Zumindest wäre das dann der Abschied für viele Charakteristika spezieller Produkte, wie den iPod, der sich über sein virtuell werdendes Interface definiert. Durch das richtige Feedback, kann jedes Gerät auf jedem Display erscheinen. Und wenn es erstmal genug OLED-Touchscreens gibt, ist der iPod auch auf meinem Kühlschrank. Oder in der Türsprechanlage. Wer weiß. Das wird noch was und die Firmen versuchen bestimmt jetzt schon das zu verhindern durch Gerätegebundenes Design. Dann sieht man erst wie unwichtig Technik ist, wenn sie überall drinsteckt. DAnn stecken wir nämlich drin. Und kommen nicht mehr raus, auch nicht mit den besten Argumenten.
Linux zeigt wo es langgeht. Linux everywhere. Sollte ich mir den jetzt noch schützen lassen? Schnell, bevor alles überall kommt, und alles virtuelle, obwohl es alles bedeutet an Bedeutung verloren hat?
Tschüß Windows, tschüß Mac. Wenn sich eine technologie nicht öffnet hat sie verloren. Früher als später.
Ach ja, mein iMac. Eine Traumhafte Maschine. es sieht nämlich nicht mehr so aus wie eine. Man kann den Zweck nicht dirckt ersehen. Hinten sind noch ein paar Anschlüsse, vorne ein schwarze Fläche. Minimum Design. Was tritt dann in den Vordergrund?
Der Inhalt! Der Inhalt meines iMacs, nur diesmal nicht von hinten, mit Kathodenstrahlröhre, sondern von vorne. Ich schreibe. Ich bearbeite wieder Grafiken, als gäbe es keine Viren, langsame Hardware, Anschlußprobleme. Frei! Internet-Frei. Weltweit verbunden. Wie sieht der perfekte Computer aus. Na wie meiner. Nein, es könnte schon noch besser sein. Er ist immer noch zu schwer für Portabilität, zumindest im Haus. Die CD sollte auch vorne einschiebbar sein. Aber das ist marginal. Man sieht nicht wie tief er ist, wieviele Kabelgebunden, hört nicht wie laut …
Der Screen, ach was, es wird schon. Die Ideale Projektionsfläche für den Inhalt. Andere Firmen können sich so ein Design nicht leisten, weil der Inhalt von Microsoft kommt und nicht vom gleichen Hersteller. OSX ist die nächste Hochburg die Fallen muss. Es muß einfach in den Hintergrund treten. OSX, was ist das denn? So muss es sein! Updates, ohne Frage, ohne Neustart. Finder? Wer braucht denn sowas? Eine Suche, die so genial ist, wie “Spotlight” es zeigt, und dabei den Finder ersetzt.
Es ist noch kein leerer Spiegel, es zeigt nicht auf den Benutzer, sondern noch auf sich selbst. Aber es wird schon. Irgendwann steht der Benutzer immer im Mittelpunkt, nicht nervig “Was möchten Sie denn als nächstes tun”: Karl Klammer; sondern die volle Kontrole in den Händen haltend. Die iSight zeigt es ein bisschen, der Benutzer steht im Mittelpunkt, nicht die Benutzeroberfäche. Der Inhalt.
Und doch, genau dann steht der Computer im Mittelpunkt der Menscheit, wenn er in den Hintergrund tritt. Dann ist er nicht mehr wegzudenken, auch wenn er ersetzbar geworden ist. Wieviel Aufwand wird es irgendwann darstellen ein AllInOne-Handy durch seine erstzten Teile wieder zu ersetzen? Taschenlampe, Wecker, Armbanduhr, Kalender, Notizblock, Walkman, Kamera, Telefon, Computer.
Dann hätte ich gerne doch zu meinem neuen ePlus-Tarif dieses schicke Handy da für 19,– Euro.
Das Design des 21. Jahrhunderts
November 7th, 2004Schon eine Weile wunderte es mich, warum die mich umgebenden Produkte immer etwas vermissen ließen. Es war das Handy, gerade erst brandneu erworben, welches schon besser war als sein Vorgänger, aber gleich auch einen Nachfolgr mitbrachte. So fangen die Gedanken an …
SonyEricsson T68 - T610 - T630 - K700 - S700 usw. Alles tolle Geräte mit Funktionen, wie Bluetooth, dann auch ma ‘ne Kamera, dass die Konkurrenz nicht mitkommt. Doch die große Erkenntnis ist dann später gekommen. Ich schaue mich nach einem würdigen Nachfolger um und finde immer ein Produkt welches zwar weiter-entwickelt scheint, aber irgendwie nie zu Ende gedacht.
T68 – Made in Sweden, klein, stabil, kein knacksen, Gummideckel rutscht nicht, f�llt nicht aus Hemdtasche, sehr leicht. Schw�chen � Display dunkel, klein, Software sehr langsam und eingeschr�nkt. Nachfolger erw�nscht …
T610 � �bersprungen von mir, ist aber wie T630 nur mit mehr … Schw�chen � Display zu grob, Hochglanz-Geh�use, Bluetooth zu langsam, knackendes Geh�use …
T630 � Mein Liebling. Aber � Made in China, Riesenspaltma�e, Men�tastenanordnung spiegelverkehrt zum T68, besseres Display, Akkuanzeige besser, speichert Bilder zu Kontakten, aber nur 4 MB Speicher, CGA-Kamera, stabil, rutscht andauernd aus Hemd …
Nachfolger: K700 � Mit 48 MB, spielt MP3s, AACs, VGA-Kamera, Blitzlicht, Headset, scharfes Display, schnelle Men�s, 3D-Spiele, speichert endlich Postadressen, dient als Bluetooth-FB f�r den Mac. Aber das scheint ja perfekt, wo ist der Haken? Na, die Konkurrenz hat in der gleichen Gehaltsklasse einen austauschbaren Speicher, das warum sich ein Handy als MP3-Player erst lohnt. Nokia 6230 und Siemens S65. Das Siemens hat dazu noch eine Megapixel-Cam, aber was soll’s.
Ha � das n�chstgr��ere Nachfolgemodell hat das alles, eigentlich perfekt. Doch auch hier erkauft man sich den Wechselspeicher und das Megapixelhandy mit Riesendisplay teuer. Einmal im Preis und einmal in der Einschr�nkung nur 128 MB Speicher nehmen zu k�nnen, maximal. Also nix mit Musik und Fotos … verrückt.
Da die Konkurrenz noch schlechter ist, Nokias 6230 kann weder durch Men�f�hrung noch sauberen Tastendruck gl�nzen. Auch nicht durch stabile Verarbeitung oder Schnittstellen � Bluetooth ist zwar schnell, doch inkompatibel, eMail-Accounts k�nnen keine Attachments, MP3-Player ist sehr schwer zu bedienen, propriet�re Audioschnittstelle, mit der man nur Mono-Klang h�ren kann …
Siemens mit den schlechtesten Adressbüchern, keine Optionen und Unterstützung für meinen Mac, schlechte Menüs …
Ansosnten gibt es keine Konkurrenz, weder mit Bluetooth noch �hnlich vergleichbares. Was nur sehr auff�llig ist: SonyEricsson k�nnte ja in das K700 Wechselspeicher eingebaut haben, aber nein, das ist ein zu gro�er Schritt vom T630 weg, also wenn, dann im gr��eren Modell. Das Nachfolgemodell muss es dann auch haben, da die Konkurrenz es eben schon lange bietet. Man wei� nur, das man besser ist, so muss man nicht mehr viel besser sein. Immer sch�n in inkrementellen Schritten, erst nur das Display und dies Tasten, dann der Speicher und die Kamera, dann erst Wechselspeicher.
Die Konkurrenz zeigt wenigstens, dass es z der Zeit m�glich gewesen w�re, also das SE sich absichtlich zur�ckh�lt mit Innovationen, um eben mehr alte Technik loszuwerden. Gerade so viel Innovation, dass man nicht zur Konkurrenz wechselt, aber doch das neuere Modell will, da es endlich mit den gravierenden Unzul�nglichkeiten des Alten aufr�umt.
Und da wir dabei sind: Siemens scheint irgendwie SE-Produkte zu kopieren, aber sehr extrem. Das S65 entspricht fast dem K700, Klarsichttasten, Kamera, Blitz, die Werte sind ein bisschen anders, aber vergleichbar. Das S55 entsprach auch sehr exakt dem T68. Auch technisch. Gr��e, Display-Aufl�sung. Siemens kam nur immer ein halbes Jahr sp�ter auf den Markt, daf�r mit mehr Zubeh�r dabei, fr�her Datenkabel und CDs, jetzt Wechselspeicher. Und Softwarefehlern.
Erstaunlich, wo sich Siemens noch bedient: A-Klasse, C-Klasse, M-Klasse, S-Klasse, ja sogar einen SL gab es, sportlich mit MP3-Player. Danke, Mercedes Benz alias DaimlerChrysler. Danke Siemens-Marketing!
Die ebenso inkrementellen Updates auf das SE P900i, also das P910i, zeigen auch auf, dass SE ein Produkt hat, das Konkurrenzlos dasteht. Zuerst noch das schreckliche P800, welches zumindest �u�erlich stark ver�ndert wurde zum P900 und dann das P910, welches nur mehr Speicher unterst�tzt und ein bisschen besseres Display hat. Die wahren Innovation kommen von einer anderen Seite: Motorola, Nokia. Wenn die auf dem Markt sind, kommt bestimmt auch SE wieder mit einem verbesserten P910, solange jedoch, wird bis dahin nichts ge�ndert und Umsatz gemacht.
Bei Apple, dem gro�en Innovator ist es leider genauso. Wenn ein Produkt richtig Erfolg hat, wird es nicht weiterentwickelt. Eigentlich schade. Aber zum Gl�ck gibt es noch die Konkurrenz, der iPod wird dann immer “etwas” verbessert. Mehr Festplatte, netteres Display, schlechterer Akku. Gleicher Preis. Erfolgsrezept Marketing also. Der iPod, der seit Jahren der gleiche ist � nun gibt es einen mit Photo-Funktion. Leider nicht so, wie es sich irgendeiner, au�er Apple selbst gedacht hat. Eigener Bilderbereich, Digicam-Pics k�nnen damit nicht hochgeladen und angeschaut werden. Na, warum auch, die Digicams haben bald eh alle mehr Speicher als der iPod-Mini, oder ein besseres Display als der iPod-Photo.
1 GB-SD Karte f�r 99,� Euro. Der iPod wird nicht lange leben, da haben ihn die Handys von rechts �berholt. Und das mit links! Man stelle sich vor, das der iTunes-MusicStore auch �ber WLAN-AccessPoins oder einfacher �ber UMTS erreichbar ist, direkt vom Handy. Keine teuren Klingelt�ne, die angeblich weder einer braucht noch je bezahlen w�rde, nein, einfach das ganze Lied, billiger und im Album im Auto, Zug oder sonstwo runterladbar. Da hat doch der Chromklotz verloren.
Wer will einen rudiment�ren iPod, wenn er die meisten Bilder mit seinem Handy macht, die Musik mit dem Handy h�ren kann und es sowieso immer mithat? Bilder f�r das Adressbuch, f�r eMails, f�r eBay � da reicht doch das Megapixelhandy, ich rechne doch meine 6 MP-Kamerabilder doch nicht alle runter, wenn ich die Minibildchen vom Handy direkt verschicken kann. Oder per Bluetooth mit dem Rechner synkronisieren kann.
Jetzt kommen schon Festplattenhandys, Wechselspeicher ist eh bald Pflicht, USB-Sticks haben auch schon verloren, die gibt es im Dutzend im W�hltisch, als Werbegeschenke und sind doch immer zu klein. Dann mit der Kamera und dem bisschen legale Musik reicht das Handy, welches mittlerweile auch die Aussterbende PDA-Sparte angreift, allen Anforderungen und das ist gut so.
PDAs von Sony. Leider nein. PDAs von Psion, leider nein. PDAs, PDAs. Was bietet ein PDA noch mehr als ein Smartphone ala MDA oder Q-Tek? Die besten PDAs sind schon tot, die Entwicklung von Palm ist traurig genug, Netscape hello, goodbye.
Schnellerer Prozessor, naja, WLAN, naja. Wenn es kein UMTS kann oder GSM ist es doch immer mit einem Handy zu verbinden. Und dann �berschneiden sich die Funktionen zu 95%, da das Handy, weil es dazu Bluetooth braucht, auch gleich alle PDA-Funktionen mitbringt. Und wer nur einen PDA m�chte, wie einen Palm hat nicht mehr lange Spa�, denn der Treo oder Zire zeigen, wo es langgeht. Der Tungten T5 ist wohl auch der Abgesang der Palms. Kaum eine Innovation, au�er das das Zubeh�r nicht mehr passt.
Denn � reine PDAs, die auch Spa� machen gibt es nur einen einzigen und das ist der Tungsten. Mit Kamera verbietet sich in Firmen scheinbar, WindowsPDAs haben alles m�gliche eingebaut und synchronisieren auch mit Outlook, Palm eher schlecht. Wer keinen MultimediaPDA darf, kann noch Palm, aber es wird wie mit dem Rex, oder Psion sein. Psion mit EPOC 5 bei Lidl f�r 400DM. Dann nat�rlich Euro, aber den letzten Palm will ich auch nicht. � Wenn die Firma zu wenig innoviert wird sie einfach von Windows weggefegt. Der Psion war so toll. Tastatur, 2 Wochen mit einem Akkusatz, weites Display … Erinnerungen. Aber auch immer sehr teuer � 1400,� DM
Ich hab nie verstanden, wieso Palm, Handspring & Psion, die wirklich alles konnten und �berall besser waren durch Windows ersetzt werden konnten. Die ersten WindowsCE-Ger�te waren doch ein Alptraum, wer hat denn damit produktiv sein k�nnen? Es gab ja auch noch keine Software. Jetzt werden, um es kurz zu machen, bei jeder Gelegenheit WindowsPowered-Ger�te verscherbelt. Aldi, Lidl, Plus, usw. dabei ist es den Leuten egal, auf welchem Betriebssystem ihr TomTom l�uft, hauptsache stabil.
Windows wird ja in den Verkaufsprospekten noch nicht mal erw�hnt, w�rde es auf dem Ger�t nicht mit Aufkleber zu ersehen sein � man m�sste wohl den Karton durchlesen nach „mitgeliefert“. Es ist ja nicht so, das es die ganze Software nicht auf einem Windows-Freien PDA g�be, doch leider zum doppelten bis dreifachen Preis. Wer braucht den ein “inkompatibles” First-Class Ger�t? So ein Medion oder Yakumo w�rde mir wohl auch reichen, h�tte ich nicht so eine Aversion gegen Windows.
Also, Palm ist leider zu teuer, uninnovativ, werwei�wasnoch. Wenn sich eine Firma auftrennt in Software und Hardware ist das schon ein Untergangszeichen. AliasWavefront, SGI und wie sie alle hei�en. Ou’ revoir …
Wer kauft denn noch heutzutage einen reinen Drucker? Drucker-/Scanner-Kombi, Multifunktionsger�t! Brauch ich nicht, brauch ich nicht!? Wer einen Scanner hat, hat einen. Wer ihn nicht nutzt, macht auch nichts kaputt. Wer sagt eigentlich, wenn ich so ein Ger�t habe und eine Taste X kaputt ist, ist gleich dies und das und jenes kaputt? Drucken kann ich doch dann immer noch. Ich mu� doch die ganzen Sachen nicht nutzen. Der Scanner f�lltdoch weder ins Gewicht, noch ins Auge. Manche Sache stellt man einmal ein, die Scheibendicke der Brotschneidemaschine, die Sitzhöhe beim Drehstuhl, da ist es doch egal, das unter meinem Stuhl 4 Rädchen und Hebel sind, wenn sie durch nichtbenutzen doch nicht mal auffallen. (<- blöder Infinitiv)
Und wie das Handy der Zukunft aussieht ist auch klar. Es gibt nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Nur Touchscreen, oder Tastatur mit Wendebildschirm, ala Tablet-PC. Aber es wird wohl wie mit Autoradios sein, obwohl Bedienung das A & O sind, wird es immer reichlich schlechte Umsetzungen geben.
Tbc … next post.
Erste Eindrücke
November 7th, 2004Also diesmal sollte es klappen. Einfach war der Weg nicht gerade. Eher krum und schief war die Bahn …